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Electrolux lud zum großen Nachhaltigkeits-Event ein - Die Küche der Zukunft ist absolut nachhaltig

Bild: Electrolux

Wie lässt sich die Küche der Zukunft nachhaltiger gestalten, um Ressourcen zu schonen und die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren? Und wie kann die Branche für ein nachhaltiges Küchen-Ökosystem zusammenkommen? In einem halbtägigen Online-Stream diskutierten heute führende internationale Experten in Vortragsrunden und Live-Chats neue Lösungsansätze für die Küche der Zukunft.

Auf dem Electrolux Nachhaltigkeit-Event „Future Sustainable Kitchen“ sprachen Designer, Lebensmittelhändler, Start-ups im Bereich Lebensmitteltechnologie, NGOs, Köche und Electrolux darüber, wie sich die Küche der Zukunft nachhaltiger gestalten lässt, um Ressourcen zu schonen, die weltweite Lebensmittelverschwendung einzudämmen und unseren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Zu den Rednern gehörten Führungskräfte wie Anna Ohlsson-Leijon (CEO des Electrolux Business Area Europe), Brent Loken (Global Food Lead Scientist beim WWF), Gabriela Hernandez Galindo (Global Sustainability Director bei Danone), Jon Sintorn (CEO von Nobia), Kevin Yu (Gründer bei SideChef) und viele mehr, die eine Rolle bei der Gestaltung der Küche der Zukunft spielen.

Aktuell kochen und essen wir über die Grenzen unseres Planeten hinaus. Deshalb seien Bewusstseins- und Verhaltensänderungen dringend erforderlich. "Wir glauben an eine nachhaltigere Küche für die Zukunft. Nachhaltigere Koch- und Essgewohnheiten sind entscheidend für unsere Gesundheit und für die Gesundheit unseres Planeten", sagt Anna Ohlsson-Leijon, CEO von Electrolux Europe. "Als globaler Gerätehersteller und führender Anbieter von Nachhaltigkeit wollen wir unserer Verantwortung gerecht werden. Wir verfügen über die Erkenntnisse und Innovationen der Verbraucher, um die Verbraucher zu befähigen, Maßnahmen für einen nachhaltigeren Lebensstil zu ergreifen. Angesichts der globalen Nahrungsmittelherausforderung kann dieser Kampf nicht von nur wenigen geführt werden. Wir brauchen unsere vielfältigen Partner, um gemeinsam mit uns Lösungen zu finden.“ Die heutige Veranstaltung sei eine perfekte Gelegenheit dafür.

Das Nachhaltigkeits-Event fokussierte auf vier Schlüsselthemen: Das Verbraucherbewusstsein für eine gesunde, pflanzenbasierte Ernährung zu fördern. Die Herausforderung nachhaltige Lebensmittel zu produzieren und einen bewussten Umgang ohne Lebensmittelverschwendung anzuregen. Die Entwicklung nachhaltiger Küchendesigns im Sinne eines sehr biophilen und modularen Designs sowie smarter Technologien, die auf Nudging, technische Präzision und Sicherheit setzen. Sowie die Zusammenarbeit großer und kleiner Unternehmen für den Aufbau eines nachhaltigen Küchen-Ökosystems.

Zum Schluss wagten Simon Bradford (Vice President Design Major Appliances Europe Electrolux), Vanessa Macedo (Senior Design Researcher, Electrolux) und Moderator Michael Wolf (Herausgeber des Food Tech Magazins The Spoon) einen Blick in die Zukunft der Küche. Im Mittelpunkt steht ein nachhaltiges und ganzheitliches Lebensmittelmanagement: Von der Rezeptidee, Einkaufen, Bevorraten, Zubereiten und dem aufkommenden Abfall bis zur Information per Smartwatch, welche Auswirkungen das eigene Einkaufs-, Koch- und Essverhalten auf unsere Umwelt hat. Bis zu neuen Technologien wie z. B. einem Indoor-Smoker in der Küche und einem Aquarium neben der Spüle zum Züchten von Algen. Wie die Zukunftsküche dann real aussehen könnte, plant Electrolux im Oktober 2021 vorzustellen.

Das Schlusswort hatte Thorsten Brandt, Head of Marketing für Europa: „Um das Essverhalten dauerhaft zu verändern, sehe ich drei Möglichkeiten. Es muss für die Verbraucher so einfach wie möglich sein. Die neue Ernährung muss großartig schmecken. Und wir wollen die Verbraucher zu einem Bewusstseins-Shift anregen anstatt ihre bisherigen Essgewohnheiten zu beurteilen.“    




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