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Küchen-News

Eine Region im Ausnahmezustand

Unvorstellbar groß ist das Leid der Menschen in den Hochwassergebieten. In der aktuellen Ausgabe zeigen wir stellvertre-tend für alle anderen Betroffenen, wie zwei Küchenstudios die Katastrophe meistern. Unsere Kollegin Charlotte Trepel war in der Region unterwegs und beschrieb, dass die Bilder nicht das wahre Ausmaß der Zerstörung wiedergeben können. Auch die Zentrale der Rheinbacher Kooperationen von Küchenring und Alliance war betroffen, viele Mitarbeiter erfuhren die Katastrophe am eigenen Leib oder innerhalb der Familie. Eine Region im Ausnahmezustand.

Umso schöner ist es, dass viele Branchenunternehmen Hilfe in Form von monetären Spenden oder Sachspenden liefern, auch hier besuchte Charlotte Trepel das Möbelhaus Brucker in Kall, das die Spendenaktion vorbildlich und wirklich uneigennützig koordiniert. Viele Hausgerätehersteller stellten Waschmaschinen, Geschirrspüler und Kühlschränke zur Verfügung. Die Einkaufskooperationen helfen ihren Mitgliedern vor Ort. Viele Unternehmen spenden und wollen das aber nicht „an die große Glocke“ hängen. Das Leid und die Sorgen sind so riesig, wobei die Menschen in den Flutgebieten am meisten fürchten, dass sie vergessen werden.

Da fällt der Themenwechsel in Richtung Hausmessen in Ostwestfalen nicht leicht. Nachdem die Inzidenzregelung in Deutschland gegen die hospitalisierten Covid-19-Fälle als Maßstab ausgetauscht wird, gibt es keine Befürchtungen mehr, dass die Hausmessen in Ostwestfalen ausfallen und das Messezentrum geschlossen bleiben muss. Der Besuch wird auf alle Fälle spannend. So erfuhren wir von Häcker, dass zur Hausmesse ein neues Rasterprogramm concept130 vorgestellt werden soll, das Ende 2022 die classic-Kollektion ablösen soll. Ein gewagter Schritt, wenn man sich nur vorstellt, wie viele classic-Kojen da draußen bei Ihnen in den Geschäften stehen. Markus Sander und Marcus Roth erklärten mir, wie die Umstellung funktionieren soll.

Ein spannendes Gespräch hatte ich auch mit Dr. Love Erik Edquist von Küchenheld. Er erklärte, warum ein Hörgerätevermarkter im Internet das Vorbild für die digitale Vermarktung von Küchen wurde. Eins ist mir bei dem Gespräch klar geworden: Gerade hochwertige Küchen können über das Netz vermarktet werden. Ich habe Edquist natürlich mit dem Scheitern von Kiveda konfrontiert, doch er machte eindrücklich klar, dass die Zielgruppe und die Erkenntnisse über sie entscheidend für den Erfolg eines Vermarktungskonzeptes ist.

Mit einer ähnlichen Zielgruppe beschäftigt sich Samsung, wenn es um die Vermarktung seiner Einbaugeräte geht: Auch hier wird regelmäßig geforscht, welche Kundengruppen durch Werbemaßnahmen und digitales Marketing erreicht werden können. Auch bei Samsung ist der Anspruch hoch; das Unternehmen will unter die Top 3 der Einbaugerätehersteller in Deutschland kommen.

 Unser ausführlicher Messevorbericht zeigt auch auf, wo Sie sich in Ostwestfalen testen lassen können, falls Sie nicht geimpft sind. Ich hoffe, dass wir auf den nahenden Hausmessen ein tolles Messeerlebnis haben werden. Die Freude auf den persönlichen Kontakt und das Wiedersehen ist, denke ich, bei Ihnen allen groß. Deshalb auf bald in Ostwestfalen, und bleiben Sie gesund,

Ihre Stefanie Willach

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